Aktuelle Termine


Informationen zu früheren Veranstaltungen finden sich hier.


Gemeingüter – für ein gutes Leben für alle, Zukunftsdialog
26. September 2014, 19.00 – 21.00
Haus der Begegnung, Innsbruck

Der Blick richtet sich in die Zukunft. Doch die Wiederentdeckung der Gemeingüter (“commons/Allmende”) beschäftigt viele Menschen und wissenschaftliche Disziplinen schon seit vielen Jahren. Auch die sozialen Bewegungen haben sie entdeckt: Deren Protagonisten suchen nach Alternativen zu unserem Wirtschaftsmodell und bringen den Schutz der Gemeingüter wieder in die gesellschaftliche Diskussion und die politische Auseinandersetzung ein. So dringt das Nachdenken über den Wert der Gemeingüter zunehmend auch ins politische Feuilleton und in die öffentliche Wahrnehmung vor.

DialogpartnerInnen:

  • Silke HELFRICH, internationale Publizistin, Referentin und Moderatorin zum Thema commons, Jena/Deutschland
  • Brigitte KRATZWALD, Sozialwissenschafterin und Aktivistin zu commons und transition, Graz
  • Michael CARLI, Unternehmer und Landessprecher Grüne Wirtschaft, Innsbruck

Schwarzmarkt des (nützlichen) Wissens
27. September 2014, 17:00 – 20:00
Haus der Begegnung, Innsbruck

Du weißt etwas, was ich nicht weiß. Unter diesem Motto kann Wissen
geteilt, erweitert und vermehrt werden. Denn es gibt viele Personen und
Initiativen, die für eine lebenswerte Zukunft eintreten und bestehende
Handlungsspielräume nutzen, um einen gesellschaftlichen Wandel
herbeizuführen. Und somit auch viele Menschen, die wissen. Ziel des
Wissens-Marktes ist es, einen Raum für den Austausch von lokalem Wissen
zu schaffen. An Einzeltischen stehen Expertinnen und Experten mit ihrem
Knowhow zur Verfügung, die von Teilnehmer/innen für 20 Minuten exklusiv
zum Wissensaustausch gebucht werden können. Face-to-face – sehr
persönlich und auf den Erfahrungshorizont des/r jeweiligen
Gesprächspartner/in bezogen.


Commons – Selbstorganisation zwischen Lust und Notwendigkeit
29.September 2014, 19.30 Uhr
Stuttgart

Es wird immer deutlicher, dass die Lösung aktueller Krisen nicht innerhalb der Marktlogik möglich ist. Darum nimmt die Suche nach Alternativen zu und dabei gewinnt die Idee der Commons für viele Menschen und soziale Bewegungen an Bedeutung. Commons heißt, dass Menschen selbstbestimmt das herstellen, was sie zum Leben brauchen und zwar so, dass alle ihre Bedürfnisse befriedigen und ihre Fähigkeiten einbringen können und Ressourcen gemeinsam genutzt, gepflegt und erhalten werden. Nutzungsrechte statt Privateigentum, Beitragen und Teilen statt Tauschen und die Mitbestimmung aller Betroffenen sind wesentliche Elemente des Commoning. Viele Bereiche des täglichen Lebens könnten unter der Logik der Commons neu organisiert werden: Ernährung, Wohnen, Bildung und Kultur, Wissen und Software, Wasserversorgung und Mobilität. Commons gedeihen im urbanen Raum ebenso wie in ländlichen Regionen, im Norden wie im Süden, denn ihre Regeln werden von den Beteiligten selbst gemacht und sind an lokale Bedingungen angepasst. Commons können ein wichtiger Beitrag zu einer sozial-ökologischen Transformation hin zu einer gerechten und zukunftsfähigen Gesellschaft sein.

Vortrag von Brigitte Kratzwald

Aus der Veranstaltungsreihe zu Commons


Dialogveranstaltung: Offen für gesellschaftliche Entwicklungen
10. Oktober 2014, 14 – 19 Uhr
Cordatus-Haus, Martin Luther-Platz 1, Wels

sozialwort 10+ Veranstaltung “Offen für gesellschaftliche Entwicklungen”: Die christlichen Kirchen im Gespräch mit Zivilgesellschaft, anderen Religionen und Anders-Denkenden. Es erwarten Sie u.a. 10 parallel stattfindende Dialogrunden mit jeweils 2-3 Inputs unterschiedlicher gesellschaftlicher AkteurInnen.


Elevate FestivalElevate
23. – 26. Oktober 2014
Graz, Forum Stadtpark und Dom im Berg

Fest steht, beim Rückblick auf 10 Jahre Elevate-Festival spielen die Commons eine zentrale Rolle!


Bildung als Gemeingut, Lernen im Gemeinwesen:
neue Perspektiven für Erwachsenenbildung und Soziale Arbeit

6. – 8. November 2014
Strobl

Gemeinwesenorientierte Soziale Arbeit und Erwachsenenbildung betrachten Gemeinwesen auch als Orte der Bildung und des Lernens; geleitet von unterschiedlichen Bildungsidealen eröffnen sie Räume und greifen vielfältige Lernprozesse in Gemeinden, Stadtteilen und anderen Communities auf. Unter dem Titel „Bildung als Gemeingut, Lernen im Gemeinwesen“ fragen wir nach neuen Perspektiven für Bildung und Lernen im Gemeinwesen:

  • Wie schließen wir mit “Bildung als Gemeingut” an die in den letzten Jahren weltweit in Gang gekommene Commons-Bewegung für eine Wiederaneignung von Gemeingütern an?
  • Wie können wir durch das gemeinsame und interaktive Tun im Gemeinwesen (Commoning als soziale Praxis) unser Verständnis von BIldung erweitern?
  • Wie bewerten wir diese Prozesse kollektiver Wissensproduktion?

HauptreferentInnen:

  • Brigitte Kratzwald
  • Ortfried Schäffter