Aktuelle Termine


Informationen zu früheren Veranstaltungen finden sich hier.


Bildung als Gemeingut, Lernen im Gemeinwesen:
neue Perspektiven für Erwachsenenbildung und Soziale Arbeit

6. – 8. November 2014
Strobl

Gemeinwesenorientierte Soziale Arbeit und Erwachsenenbildung betrachten Gemeinwesen auch als Orte der Bildung und des Lernens; geleitet von unterschiedlichen Bildungsidealen eröffnen sie Räume und greifen vielfältige Lernprozesse in Gemeinden, Stadtteilen und anderen Communities auf. Unter dem Titel „Bildung als Gemeingut, Lernen im Gemeinwesen“ fragen wir nach neuen Perspektiven für Bildung und Lernen im Gemeinwesen:

  • Wie schließen wir mit “Bildung als Gemeingut” an die in den letzten Jahren weltweit in Gang gekommene Commons-Bewegung für eine Wiederaneignung von Gemeingütern an?
  • Wie können wir durch das gemeinsame und interaktive Tun im Gemeinwesen (Commoning als soziale Praxis) unser Verständnis von BIldung erweitern?
  • Wie bewerten wir diese Prozesse kollektiver Wissensproduktion?

HauptreferentInnen:

  • Brigitte Kratzwald
  • Ortfried Schäffter

Entwicklungstagung 2014
14. – 16. November
Universität Salzburg

Die Welt der Entwicklung ist nicht mehr, wie sie war. Die Europäische Union hat an globalpolitischem Gewicht verloren, China, Indien und Brasilien steigen weiter auf. Entwicklungsländer verbitten sich Ratschläge und die BRICS-Staaten gewinnen in multilateralen Organisationen an Einfluss. All dies bringt Veränderungen für Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit (EZA) mit sich. So ist die Frage zu stellen, was in diesen Zeiten des Umbruchs denn das Ziel von Entwicklung ist und welchen Beitrag EZA und Entwicklungspolitik heute noch leisten können.

Samstag, 14:30 – 18:30
Workshop “Finanzialisierung der Natur und des Sozialen” mit

  • Magdalena Heuwieser und
  • Brigitte Kratzwald

Das ganze Programm gibt es hier.


Über Entwicklung reden: Vom Süden lernensüdwind
19. November, 19:00 – 21:00 Uhr
Hauptbücherei, Urban Loritz Platz 2a, 1070 Wien

Die EU hat 2015 zum „Europäischen Jahr für Entwicklung“ erklärt. Nach der Etappe der Millennium Development Goals ringt die internationale Gemeinschaft um neue gemeinsame Ziele. Wie kann Entwicklung in Zeiten umkämpfter Ressourcen und veränderter globaler Kräfteverhältnisse aussehen?
Reduktive Lebensstile, Do it yourself, Recyceln, tauschen, gemeinschaftliche Produktions- und Nutzungsformen … Der Norden erprobt gerade, was im Süden bisher bewährter Teil der Alltagsbewältigung ist. Was muss der Norden lernen und was kann der Norden vom ­Süden lernen? Inwieweit muss „Entwicklung“ fundamental neu gedacht werden?

Darüber diskutieren:

  • Brigitte Kratzwald, Sozialwissenschaftlerin und Aktivistin (Alternative Wirtschafts- und Gesellschaftsformen)
  • Téclaire Ngo Tam, Kommunikationswissenschaftlerin (Kamerun/Österreich)
  • Stephan Schulmeister, Ökonom (Wifo)

Moderation: Irmgard Kirchner, Südwind-Magazin


Tagung Globale Sorgearbeit:
Verteilung und Organisation von Care-Tätigkeiten weltweit

28. und 29. November
Universität Klagenfurt

Die Frage danach, wer Versorgungstätigkeiten vollbringt und wie wir sie gesellschaftlich tatsächlich gestalten wollen, erreicht durch den zugespitzten Widerspruch zwischen Profitinteressen einerseits und begrenzter Verwertbarkeit solcher Care-Arbeit andererseits endlich öffentliche Aufmerksamkeit. Wie können wir die Verteilung und Organisation von Care global so gestalten, dass ein gutes Leben für alle möglich ist?

Weitere Informationen folgen

Veranstalter: ÖIE Kärnten


Kongress “Gutes Leben für alle”
20. – 22. Februar 2015
Wirtschaftsuniversität Wien

Details folgen