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Brigitte Kratzwald

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Tel: 0043/(0)699/11286557

Als Sozialwissenschaftlerin beschäftige ich mich mit den Auswirkungen des gegenwärtigen Wirtschaftssystems auf Menschen und Gesellschaft und mit den Sozialen Bewegungen, ihren Protestformen und der Suche nach Alternativen.

Als Aktivistin habe ich mich in den letzten Jahren an vielen Initiativen beteiligt, bei denen es um Fragen der Selbstbestimmung und der Wiederaneignung des Öffentlichen und unserer Commons ging. Ich war und bin in verschiedenen selbstverwalteten Projekten engagiert, z.B. im Spektral und bei einer Foodkoop und plane mit anderen gemeinsam ein Wohn- und Arbeitsprojekt.

Mein besonderer Arbeitsschwerpunkt lag in den vergangenen Jahren auf den Themen Commons und Solidarische Ökonomie. Besonders interessieren mich urbane Commons, das Thema öffentlicher Raum, öffentliche Dienstleistungen und Infrastruktur, Bauen und Wohnen, Permakultur und Cradle-to-Cradle-Design. Ich habe viele Vorträge und Workshops zu diesen Themen gehalten (zu finden im Veranstaltungsarchiv), Texte geschrieben (zu finden unter Downloads) und auch Veranstaltungen (mit)organisiert.

Als Österreich-Redakteurin der Contraste – Monatszeitung für Selbstorganisation kann ich seit September 2011 auch regelmäßig darüber berichten.

Mein Angebot für Sie, wenn sie dieses Interesse teilen:

  • Vorträge oder Workshops über commons oder Solidarische Ökonomie
  • Forschungsprojekte zu bestehenden Formen von Solidarischer Ökonomie und commons oder die wissenschaftliche Begleitung neuer Projekte um Fragen zu beantworten wie: Was bewegt Menschen, sich daran zu beteiligen? Welche Vorteile ziehen sie und ihre Umwelt daraus? Welche Hindernisse stellen sich ihnen in den Weg? Wie verändert „commoning“ die Menschen und ihre sozialen Beziehungen? Welche Regeln wurden dabei entwickelt und wie wird ihre Einhaltung sicher gestellt? Und natürlich: was tragen commons und commoning bei  zur Lösung der gesellschaftlichen und ökologischen Krisen?

    Aktuelles Projekt: Die Bedeutung unbezahlter Arbeit für soziale Transformation finanziert von der Stiftung Fraueninitiative.

Mein Ziel ist, mehr Wissen über das Funktionieren von „sozialen“ oder „kulturellen“ commons zu erlangen, um die Bedeutung dieser Lebensformen sichtbar zu machen und die daran Beteiligten zu unterstützen und zu vernetzen.