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Ein Begriff erlebte in den letzten Jahren eine Renaissance, der lange als veraltet oder überholt galt – die commons, auf Deutsch auch als „Gemeingüter“ oder „Allmende“ bezeichnet.

Angesichts der vielfältigen Krisen, mit denen wir gegenwärtig konfrontiert sind, wird der Ruf nach Alternativen laut. In den letzten Jahrzehnten haben wir nahezu alles, was wir zum Leben brauchen privatisiert, zur Ware gemacht und Profit und Wettbewerb unterworfen. Die Grundlagen unserer Wirtschaft und Gesellschaft – die ökologischen, sozialen und ökonomischen – wurden dadurch zerstört. In dieser Situation weist das Konzept der commons die Richtung zu Lösungen, die den Bedürfnissen der Menschen in verschiedenen Gesellschaften ebenso Rechnung tragen wie der Erhaltung natürlicher Ressourcen, und macht Optionen jenseits der Wachstumsökonomie denkbar.

Die Hauptmerkmale einer Gesellschaft die auf commons aufbaut sind:

  • Beitragen statt Tauschen
  • Gemeinsame Nutzung von Ressourcen statt Privateigentum
  • Regeln, die von allen NutzerInnen gemacht werden

Der Erhalt von bestehenden und die Schaffung von neuen commons kann die Grundlage für ein gutes Leben für alle sein.

  1. Was sind commons?
  2. Wie funktionieren commons?
  3. Warum brauchen wir commons?
  4. Was ist commoning?