Archiv 2015


Wie wollen wir leben? Commons, Demokratie und Handlungsmachtkogo
11. Dezember 2015, 14 – 18 Uhr
Afro-Asiatisches Institut, Salzburg

Für eine nachhaltige globale Entwicklung ist eine Umkehr zu sozial und ökologisch nachhaltigen Strukturen, die globale Umverteilung und ein neues Verständnis vom „guten Leben für alle“ fördern und fordern, notwendig. Die Suche nach Wegen zu einer solchen Gesellschaft erfordert Räume und Strukturen, in denen Chancengleichheit, Handlungsermächtigung und Demokratisierung praktiziert werden können. In einer zunehmend kapitalistisch organisierten Gesellschaft, in der Freiräume zunehmend im Sinn kapitalistischer Verwertungslogik vereinnahmt werden, wird es immer schwieriger, Räume zu finden, in denen mit alternativen Strukturen experimentiert werden kann. Hier trifft sich das Bemühen, nachhaltige globale Entwicklung lokal mitzugestalten, mit dem Begriff der „Commons“.

Was sind Commons? Warum sind öffentliche Freiräume wichtig für Demokratie, Handlungsmacht und Selbstbestimmung von BürgerInnen? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen der kapitalistischen Marktlogik und dem Verschwinden dieser Räume in vielen Städten im Globalen Norden? Welche Auswirkungen hat die zunehmende Privatisierung von Commons wie Land und Wasser im Globalen Süden auf nachhaltige Entwicklung und Ernährungssouveränität? Was können wir dagegen tun? Der Workshop gibt kritischen Einblick in die Zusammenhänge von Commons, urbanen und ländlichen Freiräumen und Demokratisierung, setzt diese Themen in einen globalen Bezugsrahmen und stellt Handlungsoptionen zur Diskussion.

Workshop mit Brigitte Kratzwald


Wirtschaft fairändern – solidarisch leben
13. – 15. November 2015
Bildungshaus St. Magdalena, Linz

MulitiplikatorInnen-Seminar der Katholischen Frauenbewegung

Sonntag, 15. November
19:30 – 12:00 Uhr

Wirtschaft ist mehr! Welche Arten der Versorgung gibt es?
Workshop mit Brigitte Kratzwald


Öffentliches Gut – Nutzen für alle
12. November 2015, 19:00 – 21:00
HAK Mistelbach

Commons – Perspektiven für das Weinviertel
Vortrag von Brigitte Kratzwald

„Wir gründen eine Bank – machen Sie mit!“
Aktuelles von der Bank für Gemeinwohl
Vortrag von Dr. Martin Stifter

Wirtschaft ist mehr!global_campus
Welche Arten der Versorgung gibt es?
20. Oktober 2015
18:30 – 20:30
Elisabethstraße 5b, Graz

Wirtschaftskrise, Kreditklemme, Arbeitslosigkeit – wenn von Wirtschaft
gesprochen wird, meint man normalerweise Geldwirtschaft, von der
Lohnarbeit über den „Konsum“ bis hin zu den Finanzmärkten. Dabei gibt es
viele verschiedene Möglichkeiten, wie Menschen an die Dinge kommen, die
sie für die Befriedigung ihrer Bedürfnisse brauchen. Im Lebensalltag der
meisten Menschen in aller Welt nimmt die Geldwirtschaft keineswegs den
größten Stellenwert ein. In dem Workshop wollen wir uns mit Formen der
Produktion und Bedürfnisbefriedigung beschäftigen, die einer anderen
Logik folgen als die Geldwirtschaft und vor allem auf tragfähigen
Beziehungen aufbauen.

Einführungsworkshop zur Global Campus Reihe 2015 „Was brauche ich zum Leben“ mit Brigitte Kratzwald.
Veranstalter Südwind


Arbeit in der Postwachstumsgesellschaftfest
Tagung der Evangelischen Studiengemeinschaft Heidelberg
23. – 24. September, Heidelberg

Wir fragen nach den Herausforderungen für Arbeit und Beschäftigung, wenn Wirtschaftswachstum geringer wird oder gar ausbleibt, und nach Konzepten für eine Transformation der Arbeitsgesellschaft. Ändert sich nichts an den bestehenden Wirtschafts- und Arbeitsmodellen, könnte das Ausbleiben von Wachstum als Katastrophe wahrgenommen werden. Ein Übergang in eine Postwachstumsgesellschaft erfordert daher neue Herangehensweisen. Die Tagung beleuchtet die Zukunft der Care-Arbeit, neue Arbeitszeitmodelle und Fragen der sozialen Sicherung ebenso wie das Arbeiten in alternativen Wirtschaftsformen und fragt: Was bedeutet “gute Arbeit” auf dem Weg zu einer Wirtschaft ohne Wachstum?

24. September, 10:00 Uhr
Commoning – Selbstbestimmt Arbeiten als zukunftsweisende Praxis?

Vortrag von Brigitte Kratzwald


13. August, nachmittagsKlimacamp
Commons und Klimawandel

In Commons wird entsprechend den Bedürfnissen der Menschen und mit Rücksicht auf die vorhandenen Ressourcen produziert. In einer commonsbasierten Gesellschaft gibt es keinen Wachstumszwang und alle können darüber mitbestimmen, was sie betrifft. Soweit sind sich in der Commons-Diskussion alle einig. Dass eine solche Gesellschaft auch dem Klimawandel besser begegnen könnte als ein kapitalisitsche, das ist naheliegend – aber stimmt es auch wirklich? Jedenfalls gibt es keine konkrete Position zum Klimawandel in der Commons-Diskussion. Daran würde ich gerne im Workshop arbeiten: Wo gibt es Anknüpfungspunkte zwischen Klimaaktivist*innen und Commonsaktivist*innen? Was und wie können Commons zur Verlangsamung des Klimawandels beitragen? Ist das Klima ein Commons? Oder die Atmosphäre? Oder das CO2? Solche Fragen möchte ich in diesem Workshop diskutieren, bestenfalls mit einigen konkreten Punkten als Ergebnis.

Workshop am Klimacamp mit Brigitte Kratzwald


Degrowth konkret: Klimagerechtigkeitdegrowth
Sommerschule 2015 gemeinsam mit dem Klimacamp
9. – 14. August 2015, Rheinland

Mit dem Schwerpunktthema Klimagerechtigkeit wollen wir die Notwendigkeit eines umfassenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels unserer energie- und ressourcenintensiven Lebensweise sichtbar machen und konkrete Lösungen und Alternativen diskutieren. Damit wird die Sommerschule die Erkenntnisse der 4. Internationalen Degrowth-Konferenz 2014 in Leipzig in Bezug auf eine zentrale Herausforderung unserer Zeit vertiefen und konkretisieren.

12. und 13. August, 11:00 – 13:00 Uhr
Technik, Degrowth und das gute Leben

Wie kann Technik in einer Gesellschaft aussehen, die die Arbeit am Lebensnotwendigen und das gute Zusammenleben in den Mittelpunkt stellt? Dieser Frage wollen wie zwei Tage lang nachgehen. Überzeugt davon, dass ökologische Modernisierung und technische Innovationen, die dem gleichen Paradigma folgen, das die Probleme verursacht hat, nicht in eine wünschenswerte Zukunft führen, überlegen wir gemeinsam, wie eine andere Technik aussehen könnte und müsste, und an welchen Orten in der Gesellschaft sie in Keimformen schon entsteht. Der erste Tag ist Input, gemeinsamer Diskussion und visionären Überlegungen gewidmet, während wir uns am zweiten Tag in Kleingruppen mit ganz konkreten Projekten und der Möglichkeit ihrer Bewertung beschäftigen wollen.

2-teiliger Kurs mit Brigitte Kratzwald und Andrea Vetter


Sommerakademie Attac Deutschlandattacde
5. bis 9. August 2015
Marburg, Richstberg-Gesamtschule

Donnerstag, 6. August, 20:00 – 22:00 Uhr
Wachstum als Versprechen? Lösung oder Ursache gesellschaftlicher Krisenphänomene?

Das Podium steht in einem engen Bezug zum Attac-Schwerpunkt „Jenseits des Wachstumszwangs: Globale Armut und Naturzerstörung solidarisch überwinden!“.
Betrachtet man die Schulden- und Finanzkrise, die größer werdende Kluft zwischen Arm und Reich oder den Klimawandel, dann stellt sich die Frage: Trägt Wachstum zur Lösung dieser heftigen und existenziellen gesellschaftlichen Krisenphänomene bei oder ist die immer noch verbreitete Fixierung auf Wachstum nicht vielmehr Hauptursache? Nicht von ungefähr ist „mehr Wachstum und damit mehr Wohlstand“ auch das Hauptargument für TTIP und CETA.

Drei Positionen prägen die Debatte: Wirtschaftswachstum als Lösungsstrategie – nur ständiges Wachstum könne die Probleme überwinden. Die wachstumskritische Perspektive sieht umgekehrt in der Orientierung auf Wachstum die grundlegende Problemursache weil soziale und Umweltkriterien zugunsten der Profitorientierung die Probleme verschärften. Eine dritte Perspektive steht Wachstum nicht grundsätzlich kritisch gegenüber, fordert jedoch qualitatives Wachstum in unterschiedlichen Ausprägungen.

Wir wollen mit diesem Podium einerseits die Notwendigkeit von Transformation ausloten und uns andererseits mit den nach wie vor vorherrschenden vermeintlichen Sachzwängen auseinandersetzen.

Podiumsdiskussion mit

  • Brigitte Kratzwald
  • Sabine Reiner (ver.di)
  • Dr. Alexander Schumann (DIHT)
  • Moderation: Werner Rätz

Attac Sommerakademieattac
15. – 19. Juli
BRG Wiener Neustadt, Gröhrmühlgasse 27

Arbeit neu denken! – Tätigsein in einer solidarischen Postwachstumsgesellschaft

Die Sommerakademie hat sich zum Ziel gesetzt die Thema Arbeit – als wesentlichen Bestandteil eines guten und würdigen Lebens – in seiner Vielschichtigkeit zu erfassen und in den Kontext einer globalen, solidarischen und ökologischen Postwachstumsgesellschaft zu setzen. Ganzheitliche und strukturelle Zusammenhänge sollen offengelegt und ein tiefgehendes Verstehen der im Detail doch recht komplexen Thematik ermöglicht werden.

Samstag, 18. Juli, 13:30 – 16:30 Uhr
Wie wir arbeiten wollen

Wie die Arbeit der Zukunft aussehen könnte, darüber wird viel diskutiert, Utopien und Dystopien entwickelt, über Arbeitszeit und -lohn gestritten. Aber – wie WOLLEN wir eigentlich arbeiten? Unter welchen Bedingungen empfinden wir Arbeit als befriedigend, sinnvoll, ja wann macht sie sogar Spaß? Und warum erfüllt Lohnarbeit diese Bedingungen oft nicht? Diese Fragen bleiben in den Diskussionen häufig außen vor, in dem Workshop wollen wir ihnen anhand unserer eigenen Biografien nachgehen und überlegen, inwieweit wir daraus allgemeine Prinzipien oder Forderungen ableiten können. Anleihen nehmen wir dabei aus der Subsistenz-, der Care- und der Commons-Perspektive.

Workshop mit Brigitte Kratzwald


Crossroads-Festival
3. – 13. Juni
Graz, Forum Stadtpark

Festival für Dokumentarfilm und Diskurs. Zum Program geht’s hier.


Open Space Symposium
Gemeinsinniges Wirtschaften
22. – 25. Mai 2015
Schrems

Wir spüren es alle, die Realwirtschaft, von der wir leben, ist zum Spielball der Finanzwirtschaft geworden und in der Finanzwirtschaft wissen oft nicht einmal mehr die Akteure, welches »Spiel« sie spielen. Hauptsache, sie gewinnen, egal, wie viele daran Schaden nehmen. Und doch ist es so: dieses Spiel kennt keine Sieger, denn selbst die Sieger leben ein absurdes Leben, das an Sinnlosigkeit kaumzu überbieten ist.

Harald Welzer sagt, es gehe »nicht mehr um den Konflikt zwischen Kapital und Arbeit, zwischen ›rechts‹ und ›links‹, zwischen Fortschritt und Konservativismus, sondern … um den Konflikt zwischen Gruppen mit Organisationsvorteilen und solchen mit Organisationsnachteilen.«

In diesem Sinne wollen wir an diesem Pfingstwochenende einen neuen Genossenschaftsverband aus der Taufe heben. Folgende 3 Themenbereiche werden am Symposium im Fokus stehen:

  • Interne Organisation, Hierarchie und Partizipation.
  • Spannung von Kapital und Arbeit – Wer besitzt? Wer verdient (wieviel)?
  • Alternativen zum übertriebenen Konkurrenzsystem.

Transition Forum Österreich
15. – 17. Mai 2015
Universität Graz

Ein Partner_innen-Netzwerk von Transition Initiativen, Lokale Agenda, Klimabündnis und vielen mehr laden zur ersten übergreifende größeren Netzwerkveranstaltung in Österreich, die sich zum Ziel setzt, eine Plattform zu schaffen, um reale, lokale und praxisorientierte Ideen, Projekte & Visionen einer erdölunabhängigen Gesellschaft & Wirtschaft umzusetzen.
Aus der Praxis für die Praxis lernen. Spannende neue Kontakt knüpfen. Neue Ideen bekommen. Gemeinsam Zukunft gestalten.

Zum Programm geht es hier.


Stattutopielogo
14. – 18. April 2015
Hyperwerk, Freilager-Platz 1, Basel

Das Festival für die Zukunft der Stadt organisiert von Studierenden des Hyperwerk Basel
Programminfos gibt es hoffentlich bald.

Freitag, 17. April, 10.00 – 13.00
City of Commons

Welche Commons gibt es in meiner Stadt? Welche sind in den letzten Jahren verschwunden? Was könnten die Commons der Stadt der Zukunft sein? Mit diesen Fragen wollen wir uns in diesem Workshop beschäftigten.
Workshop mit Brigitte Kratzwald

Samstag, 18. April
Urban Commons – Stadt selber machen

Die Idee der Commons hat in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung erlebt. Sie verbindet so verschiedene Dinge wie Almweiden und freie Software. Das Bedürfnis vieler Menschen, ihren Lebensraum gemeinsam mit anderen selbst zu gestalten und städtischen Raum für Selbstorganisation zur Verfügung zu stellen, hat die Commons-Diskussion um das Thema „urbane Commons“ bereichert. Wem gehört der öffentliche Raum, wer darf ihn wozu nutzen? Wo gibt es in der Stadt konsumfreie Räume, an denen Menschen sich treffen können? Wie soll die Stadt der Zukunft ausschauen und wie können möglichst viele Menschen daran mitgestalten? Welche politischen Rahmenbedingungen braucht es dafür? Das sind die Fragen, mit denen sich die Diskussion um urbane Commons beschäftigt. Doch die PraktikerInnen warten nicht auf wissenschaftliche Ergebnisse. Sie eignen sich ihre Städte an, kreativ, engagiert und lustvoll. In dem Vortrag werden das Konzept der Commons und verschiedene Beispiele urbaner Commons vorgestellt. Welche Rechtsformen, welche Netzwerke haben sich bewährt? Kann man auch öffentliche Dienstleistungen unter der Perspektive der Commons neu denken?

Vortrag von Brigitte Kratzwald


Commons als Alternative zum Entwicklungsparadigma
26. März 2015
19.00 – 21.00 Uhr
AAI Graz, Leechgasse 22-24

In den Diskussionen um Alternativen zu Wachstumszwang und Umweltzerstörung kommt immer öfter die Idee der Commons ins Blickfeld. Die gemeinsame Nutzung, Verwaltung und Produktion von Ressourcen funktioniert in der Freien Softwarebewegung ebenso wie in Gemeinschaftsgärten oder wenn es um Wasser oder Saatgut in indigenen Regionen geht. Wie funktionieren Commons und warum können sie einen Ausweg aus den aktuellen Krisen bieten? Mit diesen Fragen und konkreten Beispielen beschäftigt sich dieser Vortrag.

Vortrag mit anschließender Diskussion von Brigitte Kratzwald

Verantalter: Afro-Asiatisches Institut


Commons – eine Vision für das Leben nach dem Kapitalismus?logo-main
13. März 2015, 19:30 Uhr
Göttingen

Der Commons-Diskurs ist vielfältig und hat viele Akteure und Ebenen. Manche hoffen, dass Commons nicht nur einen Weg aus dem Kapitalismus weisen könnten, sondern auch schon ein Modell für ein postkapitalistisches Leben sind. Commons bieten aber auch für den Kapitalismus einen Weg, sich selbst aus der Krise zu retten. Wie alle Alternativen sind Commons ambivalent und der Grat, auf dem sie sich bewegen, ist schmal. Sie machen Menschen unabhängiger vom kapitalistischen System, sie versorgen aber auch das Kapital mit kostenlosen Ressourcen, sie können emanzipatorisch wirken, sind aber immer von Einhegungen bedroht. Eine gesellschaftliche Transformation braucht viele Komponenten, die zusammentreffen. Commons können bestenfalls eine davon sein, die neuen Technologien dafür ein verstärkender Faktor. Nach einer Einführung in die Geschichte der Commons und die Prinzipien des Commoning werden verschiedene aktuelle Commonsdiskurse vorgestellt und ihr Verhältnis zum Kapitalismus diskutiert.

14. März 2015
Commons-Workshop
Im Workshop gibt es die Möglichkeit, anhand konkreter Beispiele die Ambivalenzen und Möglichkeiten von Commons auszuloten, aber, je nach Wunsch der Teilnehmenden, auch tiefer in die theoretische Diskussion einzusteigen.

Veranstalter: 180 Grad


Kongress „Gutes Leben für alle“
20. – 22. Februar 2015
Wirtschaftsuniversität Wien

Der Kongress erkundet, wie ein gutes Leben nicht nur für wenige, sondern für alle möglich wird. Es wird ausgelotet, wie Neues gesellschaftlich anknüpfungsfähig und selbstverständlich werden kann. Es geht um eine Politisierung der Frage nach dem gelungenen Leben und seinen Voraussetzungen. Gesucht sind Infrastrukturen – in einem weiten Sinn verstanden -, damit kreative und kooperative Problemlösungen möglich werden.

Samstag, 21. Februar, 11:30 – 16:30
Workshop „Neue Eigentums- und Nutzungsrechte
mit Brigitte Kratzwald

Der ausschließliche Fokus auf Privateigentum stellt weder ökologische Nachhaltigkeit noch soziale Gerechtigkeit her. Auch der Status „öffentliches Eigentum“ erwies sich nicht als Schutz gegen Kürzungen und Privatisierung. Funktionierende Commons weisen eine große Vielfalt an Eigentumsformen auf, es hängt also nicht von der Rechtsform ab, ob etwas ein Commons ist. Es ist aber wichtig, sich gut zu überlegen, welche Rechtsform für das jeweilige Ziel am besten geeignet ist und welche Kriterien sie erfüllen muss. Diesen beiden Fragen werden wir im Workshop an zwei Beispielen nachgehen.

Im ersten Teil stellen wir die Frage nach der gemeinsamen Nutzung von Immobilien für verschieden Zwecke und im zweiten Teil fragen wir anhand der Energieversorgung, welche Organisationsformen für größere Infrastrukturen, die notwendig vorgehalten werden müssen, als Alternativen zu der derzeitigen Form öffentlicher Infrastrukturen denkbar sind.

Ressource-Persons von
Habitat Linz
Rasenna
Energietisch Berlin
Reshape (angefragt)


Commons – ein Weg in eine zukunftsfähige Gesellschaft?
19. Februar 2015, 17:00 – 19:00 Uhr
Wirtschaftsuniversität Wien,
Welthandelsplatz 2, 1020 Wien,
Gebäude D4.2.008

Angesichts der vielfältigen Krisen ist die Suche nach alternativen Gesellschaftsentwürfen entbrannt. Dabei ist in den letzten Jahren eine Idee ins Zentrum gerückt, die längst überholt galt – die Commons. Der neue Commonsdiskurs verbindet Elemente der traditionellen Allmende mit der modernen Kultur von Freier Software und Open Source Hardware. Der Blick durch die Commons-Brille macht jene Bereiche sichtbar, die im aktuellen Wirtschaftssystem an den Rand gedrängt werden, was ihn auch aus feministischer Perspektive interessant macht.

Vortrag und Diskussion mit Brigitte Kratzwald
Veranstalter: WIDE


Hans im Glück
Gespräch und Katalogpräsentation

29. Jänner 2015, 19.00 – 22.00 Uhr
Kunstraum Niederösterreich, Herrengasse 13, 1014 Wien

„Tauschen und Teilen / Geben und Nehmen“
Alternative Ökonomien zwischen Freiwilligkeit und Zwang

Podiumsdiskussion mit:

  • Marlene Haring, Künstlerin
  • Brigitte Kratzwald, Sozialwissenschaftlerin
  • Oliver Ressler, Künstler und Filmemacher
  • Beat Weber, Ökonom

Konzept und Moderation: Martin Fritz
Begrüßung und Einleitung: Esther Strauß

Anschließend Katalogpräsentation zur Ausstellung „Hans im Glück“ (19 09 2014 – 11 10 2014)