Symposium Oktober 2010

Commons – gemeinsam nutzen was allen gehört

Freitag, 15. Oktober 2010, 16.00 – 21.00 Uhr

Europasaal des österr. Lateinamerika-Institutes,

Türkenstraße 25, A-1090 Wien

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Das Programm als pdf

Am Freitag, dem 15. Oktober 2010 kamen fast 60 Personen aus verschiedenen Organisationen im Europasaal des Lateinamerika-Institutes zur ersten österreichischen Veranstaltung zum Thema „Commons“ zusammen. Die Veranstaltung wandte sich nicht an ein breites Publikum, sondern an Menschen, die sich in irgendeiner Weise schon mit dem Thema beschäftigt hatten und als Multiplikatoren dienen sollten, um die Diskussion über die Commons in Österreich voranzutreiben. Die Anwesenden deckten eine breite Themepalette ab, so dass es wirklich zum Austausch zwischen den verschiedenen Fachbereichen kommen konnte.

Nach einem Einführungsvortrag von Silke Helfrich wurde in Arbeitsgruppen angeregt diskutiert. Den Abschluss bildete eine Diskussion über die politischen Zukunftsperspektiven der Commonsdebatte. Interessante Inputs dafür kamen von Silke Helfrich, Armin Medosch und Sigrid Stagl.

Tagungsdokumentation der GBW

Präsentation von Silke Helfrich (pdf, 5 MB)

Das vorläufige Protokoll der Podiumsdiskussion (pdf)

In den Arbeitsgruppen ging es um:

1. Das positive Potential:

Es gehe darum, das „Wir sind die Besitzer der Commons“-Bewusstsein zu stärken, die Community mache Selbstbestimmung möglich und die neuen Technologien bringen eine Verschiebung der Machtverhältnisse, die die Herstellung von Commons unterstützen könnten.

2. Viele offene Fragen:

Etwa um eine Abklärung des Begriffes – auch die Frage, ob ein englischer Begriff sinnvoll ist, wurde diskutiert – um den Unterschied zu öffentlichen Gütern, um die Rolle von Geld für Commons und den Zusammenhang zwischen Commons und Demokratie.

3. Zukunftsperspektiven

Es wurde darüber diskutiert, wie das Thema eine breitere Öffentlichkeit bekommen könnte und dafür auch durchaus kreative Ideen eingebracht. Und es wurde positiv hervorgehoben, dass Commons die Chance bieten, neue Räume zu schaffen, anstatt sich nur gegen unerwünschte Entwicklungen zu wehren.

Es besteht auch der Wunsch, Informationen über bestehende Commons zu sammeln, so wie es etwa auf der Webseite von Vivir bien schon passiert, und Forschungsprojekte darüber angeregt. Auch das Ziel der Veränderung des Eigentumsrechtes in Richtung eines „Nutzungsrechtes“ wurde mehrfach angesprochen.

Den vielen engagierten TeilnehmerInnen und den MitorganisatorInnen und SponsorInnen sei an dieser Stelle herzlich gedankt!

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Diese Veranstaltung wurde unterstützt von:

Eine Antwort zu “Symposium Oktober 2010

  1. Pingback: Commons-Symposium in Wien

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